
Ausstellungsthemen der Sammlung
Die Medizinhistorische Sammlung der Ruhr-Universität lädt sie ein, eine Reise durch die Geschichte der Medizin zu unternehmen. Unter dem Motto “Gesundheit – Technik – Krankheit: Mosaik der Medizingeschichten” präsentieren wir dynamisch wechselnde Themenfelder.

Textile Anatomie
Vom 5. November 2025 bis zum 31. März 2026 präsentieren die Künstlerinnen Janina Fröhlich und Vera Smolinski ihre Arbeiten unter dem Titel „Textile Anatomie“ in der Medizinhistorischen Sammlung.

Objekte erzählen: Geschichte der Infektionskrankheiten
Themenführung: 3.12.25 um 17 Uhr.
Nach landläufiger Meinung begann Ende des 19. Jh. die Ära der Infektionskrankheiten mit der „Entdeckung“ zahlreicher Krankheitserreger. Doch ganz so war es nicht! Einen eindrücklichen und überraschenden Blick in die innere Struktur dieses “Entdeckungs”-Prozesses ergibt sich mit Hilfe von Mikroskopen, Färbemitteln, Wachsnachbildungen erkrankter Körperteile und Abbildungen in der Ausstellung der Medizinhistorischen Sammlung.

Objekte erzählen: die komplizierte Geburt
Themenführung: 17.12.25 um 17 Uhr
Die meisten Geburten verlaufen problemlos. Aber nicht immer ist das der Fall. Instrumente der Medizinhistorischen Sammlung berichten von den Handlungsstrategien der heilkundigen Frauen und Männer, mit solchen Situationen in der Vergangenheit umzugehen. Gleichzeitig verweisen sie auf die historisch gewachsene “Arbeitsteilung” und Spannungen zwischen den Hebammen und den Geburtshelfern sowie die sogenannte Medikalisierung der Geburt.

Etablierung eines Netzwerks zur Entwicklung eines Thesaurus historischer Medizinobjekte
Das Verbundprojekt THIMO wurde von der DFG bewilligt. Projektstart ist voraussichtlich der 01.01.2026.

Irmgard Müller gestorben
Frau Professor Dr. Irmgard Müller ist am 9. April 2025 in ihrer Wohnung in Witten überraschend verstorben. Die Medizingeschichte verliert mit ihr eine herausragende Persönlichkeit.

Objekt der Woche – neue Serie der MHS auf Instagram
Auf Instagram stellen wir Euch jede Woche ein besonderes Exponat vor. In einem Post enthüllen wir “unser Objekt der Woche” – und am Ende gibt es einen geheimnisvollen Hinweis auf das nächste Objekt. Könnt Ihr erraten, was als nächstes ausgepackt wird?

Lassen Sie sich nicht täuschen!
In der neuen Sonderausstellung „Manipulative Bilder: instrumentalisierte Wissenschaft in der NS-Propaganda“ wird am Beispiel der Themen “Geburtenrückgang” und “Vererbung” gezeigt, wie die Nationalsozialist*innen wissenschaftliche Bilder und Abbildungsformate, aber auch wissenschaftliche Daten für ihre menschenverachtende Propaganda instrumentalisierten.