Geschichte

Die Basis der Medizinhistorischen Sammlung der RUB legte der Bochumer Professor für Kinder- und Jugendmedizin Erich Püschel. Als Püschel 1974 einen Lehrauftrag für das Fach Geschichte der Medizin an der Medizinischen Fakultät der RUB erhielt, übergab er die Sammlung in den Besitz der Universität. In den folgenden Jahren unternahm Püschel weitere Anstrengungen, um die Sammlung auszubauen, etwa durch öffentliche Spendenaufrufe. Sein Ziel war es, eine Lehrsammlung für die Bochumer Medizinstudenten aufzubauen.

Mit der Übernahme der Sammlung durch die 1989 neu eingerichtete Abteilung für Geschichte der Medizin, die von Frau Prof. Dr. Irmgard Müller geleitet wurde, begann die wissenschaftliche Bearbeitung der Bestände. 1990 zog ein Großteil der Sammlung mit der damaligen Abteilung für Geschichte der Medizin in den eben renovierten und für universitäre Zwecke ausgebauten ehemaligen Förderturm Julius Philipp. Bis 1994 wurden die ersten Abteilungen der Dauerausstellung „Abstieg ins Verborgene“ aufgebaut.

2001 übernahm Herr PD Dr. Stefan Schulz als Kustos die Leitung der Medizinhistorischen Sammlung. Im Jahr 2012 entstand das Bochumer Netzwerk wissenschaftlicher Sammlungen, zu dessen Gründungsmitgliedern die Medizinhistorische Sammlung der RUB gehört.

Informationen zum Besuch der Ausstellung:

Ab dem 13. April 2022 wird die Ausstellung wieder geöffnet. Einzelbesucher müssen sich vorab nicht anmelden. Für Gruppen gilt eine Anmeldepflicht. In den Ausstellungsräumen ist eine Mund-Nasenmaske vorgeschrieben.

Nähere Angaben zu Ihrem Besuch finden Sie unter: „Austellungen/Besuch“.

Ihr Sammlungsteam