Manchmal steckt Geschichte nicht nur in einem Buch. Auch historische Medizin-Objekte kann man „lesen“. Sie erzählen uns z.B., für welchen Zweck sie wie konstruiert und schließlich eingesetzt wurden und erlauben damit einen Blick auf die Medizin in früheren Zeiten.
Unter dem Themenschwerpunkt „Bibliothek der Dinge“ nimmt das aktuell erschienene Medizinhistorische Journal (Band 61 / Heft 3, 2026) deshalb die Bedeutung medizinhistorischer Sammlungen und ihrer Objekte für Forschung und Lehre in den Blick. Ein einleitender Prolog und zehn weitere Beiträge zeigen, welches besondere Potenzial die Sammlungen als materielle Wissens- und Kulturspeicher besitzen und wie ihre Objekte für Forschung und Lehre genutzt werden können. Die Medizinhistorische Sammlung der RUB war maßgeblich an der Konzeption und Erstellung des Heftes beteiligt.
Der Band kann online über die Website des Franz Steiner Verlags oder analog z.B. in der Bibliothek des Institutes für Geschichte und Ethik der Medizin eingesehen werden.